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Zünftige Blasmusik und freche Gstanzl am Ostermontag im ACC - Vorverkaufsstart

Das Motto „Blech und Frech“ hat sich in den letzten Jahren gut bewährt und so laden Kreisheimatpflegerin Martha Pruy und das Kulturreferat der Stadt Amberg in Zusammenarbeit mit den Oberpfälzer Volksmusikfreunden e. V. unter demselben Titel zur traditionellen Brauchtumsveranstaltung am Ostermontag, 22. April, um 17 Uhr ins Amberger Congress Centrum ein. 

(c) Marina Auer

Spaßige Wirtshauslieder und flotte Blasmusik, zur der gerne das Tanzbein geschwungen werden darf, tragen „Zoigl Blos’n“ bei. Außerdem können sich die Amberger Volksmusikfreunde auf freche G’stanzln, neckische Couplets und anderes schneidiges Liedgut freuen, das die „Koiserweiwer“ sowie „da wampert Zodert & da boartert Plattert“ darbieten. Moderiert wird die launige Veranstaltung von Hans Meindl.

Karten für die Veranstaltung sind ab Mittwoch, 6. März in der Tourist-Information Amberg erhältlich. Der Eintritt kostet neun Euro. Auch in diesem Jahr können die Karten wieder für fest nummerierte Tische erworben werden. Beginn ist am Ostermontag, 22. April, um 17 Uhr, Einlass in das Amberger Congress Centrum eine Stunde früher.

Die musikalische Heimat der „Zoigl Blos’n“ ist die böhmische Blasmusik mit den typischen Polkas, Walzern und schneidigen Märschen. Sie sind eine kleine Musikgruppe mit vier Bläsern und einem Akkordeon. Dabei sind sie mit zwei Tubas unterwegs, was nicht nur optisch ein Hingucker, sondern auch ein musikalisches Schmankerl für jeden Freund der Blasmusik ist. Zu erleben sind sie bei Festen aller Art, ob im urigen Stodl, gemütlichen Biergarten oder im Wirtshaus. Daneben kann man sie aber auch bei offiziellen Veranstaltungen wie Kongresse, Eröffnungen oder Empfänge hören.

Inzwischen konnten sie ihr 7-jähriges Bestehen feiern. In dieser Zeit haben sie eine CD mit dem Titel „O-zapft is!“ herausgegeben, auf der fast ausnahmslos Eigenkompositionen verewigt wurden. Außerdem werden sie immer wieder vom Bayerischen Rundfunk für Radioaufzeichnungen eingeladen und waren Gruppe des Monats im Studio Franken bei BR Heimat. Sie haben am Volksmusikpreis Zwieseler Fink teilgenommen, treten als Vorgruppe für Ernst Hutter und seinen Original Egerländer Musikanten auf, aber auch zu Veranstaltungen im Münchner Hofbräuhaus und bei Volksmusik-Festivals, wie Drumherum und Dousamma spielen sie auf.

„Die Koiserweiwer“, das sind Gabi und Theresia Eisend aus Nitzlbuch. Sie machen seit bald zehn Jahren zusammen Wirtshausmusik. Das Mutter-Tochter Duo beschäftigt sich mit alten überlieferten Texten und Melodien genauso wie mit dem Umtexten von Schlagern oder ganz neuen eigenen Liedern. Mit Couplets, Volksmusik, lustigen Geschichten und Charme treten sie auf und verstehen sich als Volkssängerinnen, die beweisen, dass die alte Form der Oberpfälzer Unterhaltungskunst auch heute noch die Menschen begeistert. Die Musikantinnen wollen bei den Gästen mit ihren Vorträgen auch das Bewusstsein zur Heimat, dem Dialekt und der heimischen Wirtshauskultur stärken. Zu hören sind sie in der Hutzastubn oder bei Musikantentreffen, aber auch bei Familienfeiern und Vereinsjubiläen. Beide haben ebenfalls bereits bei Aufzeichnungen des Bayerischen Rundfunks Studio Franken mitgewirkt.

Hinter „da wampert Zodert & da boartert Plattert“ stehen die zwei musikalischen Heilerziehungspfleger Markus Niemeier und Jackl Schwarz. Stimmgewaltig machen Jackl auf der Gitarre und Markus auf der Steierischen altbaierische Wirtshausmusik mit einer ganz eigenen Note. Die beiden sind auf Feiern, Sitzweilen oder Musikantenstammtischen als neue Generation der Volksmusikanten zu erleben und haben sich auf Couplets und Wirtshauslieder spezialisiert. Anfangs gehörten sie unter den jungen Musikanten zu den Exoten, sprechen aber ein neues Gefühl der Heimatverbundenheit an, das zeigen auch die vielen jungen Leute im Publikum. Immer wieder werden sie im Radio gespielt. Ein Höhepunkt in ihrem bisherigen Musikantenleben ist die Mitwirkung als Vertreter der Oberpfalz bei den „Brettl-Spitzen“ im Bayerischen Fernsehen. 

 

 

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