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Wappen-Stele in der Bayerischen Vertretung in Berlin enthüllt

Die 25 kreisfreien Städte in Bayern sind nun mit einer Wappen-Stele in der Eingangshalle der Bayerischen Vertretung in Berlin vertreten: 25 Städtewappen in alphabetischer Reihenfolge zeigen als Vexierbild je nach Betrachtungswinkel wechselnd den Stadtnamen und das Stadtwappen. Die 2,25 Meter hohe Stele schließt nach oben mit einer Raute als Symbol für den Freistaat Bayern ab. Tradition und Moderne sollen sich in der Stele spiegeln: Die traditionell-handwerkliche Fertigung aus einer kupferhaltigen Messinglegierung soll die Tradition der Städte symbolisieren, die Wappendarstellung im Lentikulardruck steht für Modernität. Ein Künstler-Trio aus Gauting mit Rosemarie Zacher hat den Entwurf gestaltet, in Konzeption und Produktion wirkten die Designer Peter Waller und Andreas Linke zusammen.

Dr. Marcel Huber, Ambergs OB Michael Cerny und Dr. Ulrich Maly (v.l.); © Bayerische Staatskanzlei, Henning Schacht

Bislang konnten Besuchergruppen in der Bayerischen Vertretung 71 geschnitzte Landkreiswappen entdecken, suchten aber vergeblich nach den Wappen der kreisfreien Städte. Mehrere Oberbürgermeister haben dies – unabhängig voneinander – nach ihren Berlin-Besuchen angesprochen. Daher gibt die Bayerische Vertretung nun einer symbolischen Darstellung der 25 Städte Raum: Amberg, Ansbach, Aschaffenburg, Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Erlangen, Fürth, Hof, Ingolstadt, Kaufbeuren, Kempten, Landshut, Memmingen, München, Nürnberg, Passau, Regensburg, Rosenheim, Schwabach, Schweinfurt, Straubing, Weiden i. d. Opf., Würzburg.

 

Bayerns Bundesratsminister Dr. Marcel Huber dankte den 25 kreisfreien Städten: „Mit der Wappen-Stele des Bayerischen Städtetags sind die kreisfreien Städte in der Bayerischen Vertretung in Berlin prominent vertreten." Gleichzeitig würdigte Huber die starken und leistungsfähigen Kommunen: „Als Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gestalten Sie in unserer bayerischen Heimat maßgeblich die Zukunft mit. Sie machen Ihre Städte zu Motoren für Wachstum, Dynamik und Innovation. Damit bringen Sie nicht nur Ihre Städte, sondern auch Bayern als Ganzes voran. Geht es den Kommunen gut, dann geht es Bayern gut. Deshalb gilt für uns Bayern: Der Freistaat ist und bleibt Anwalt für unsere Städte und Kommunen.“

 

Der Vorsitzende des Bayerischen Städtetags, Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, sagt zur Enthüllung der Stele: „Die Städte-Stele in der bayerischen Vertretung wirkt wie eine symbolische Gedächtnisstütze. Die Stele kann Denkanstöße für die Menschen geben, die hier vorüber gehen: Vergesst die Städte und Gemeinden nicht bei Verhandlungen in Bundestag, Bundesrat und Bundesministerien. Denn die Städte und Gemeinden sind die Basis Bayerns und des demokratischen Staatswesens. Die Menschen erleben staatliches Handeln zu aller erst als kommunales Handeln. Was heute in Städten als Folge von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu registrieren ist, beschäftigt morgen die Gesetzgebung in Bund und Ländern. Was an Entwicklungen aufgefangen werden muss – bei Bildung, Wohnen, Integration, Arbeitsmarkt oder Mobilität – muss vom Bund in der Gesetzgebung berücksichtigt werden und muss schließlich auch von Bund und Ländern zusammen finanziert werden.“ Die Herausforderungen in den aktuellen politischen Themenfeldern sind so anspruchsvoll, dass es keine Ebene alleine schaffen kann: Kommunen, Freistaat, Bund und Europa wirken in einem komplexen Räderwerk zusammen. Bund und Länder müssen dafür sorgen, dass die Kommunen ihr Leistungsangebot an die jeweiligen Herausforderungen der Zeit anpassen.

 

 

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