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Sechs Kommunen gründen im Amberger Rathaus den Wirtschaftsraum Amberg

Die Stadt Amberg und die umliegende Region erleben in den letzten Jahren einen enormen Entwicklungssprung durch wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen. Hier erweist sich die Weichenstellung der bayerischen Staatsregierung mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule als Glücksfall in Sachen Innovation, Technologietransfer und Pool für qualifizierte Nachwuchskräfte.

So sank die Arbeitslosenquote beispielsweise im Vergleichsmonat Februar von 2012 mit 6,3% auf 5,3% im Jahr 2018. Waren zu Jahresbeginn 2012 noch rd. 23.900 Menschen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, so sind es zur Mitte des Jahres 2017 bereits 27.117 Menschen gewesen.

Eine konsequente Flächenentwicklungs- und Bevorratungspolitik der Amberger Wirtschaftsförderungsgesellschaft konnte zudem bislang nahezu alle Erweiterungsgesuche der ansässigen Unternehmen befriedigen. Die Unternehmen konnten sich so am Standort entwickeln und gesichert werden.

Aufgrund dieser Entwicklung gerät die Stadt Amberg mit der Gewerbeflächenverfügbarkeit an die Grenze. Die fehlende Verfügbarkeit birgt Risiken für die Standortsicherung der Unternehmen. Zudem buhlen die Ballungszentren um Firmen am jeweiligen Standort.

Die immer intensiver werdende Diskussion um den Flächenverbrauch in Bayern fordert zudem zu Recht einen sensiblen und verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen unserer Heimat.

Unter diesen Vorzeichen hat die Amberger Wirtschaftsförderungsgesellschaft gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Cerny im Jahr 2016 Gespräche mit umliegenden Gemeinden des Landkreises Amberg-Sulzbach aufgenommen, um sich in Sachen wirtschaftlicher Entwicklung zusammen zu schließen.

Zielkatalog

Um die gemeinsamen Interessen zu bündeln und für die beteiligten Partner sowie die Unternehmen und Bürger unserer Region den Mehrwert herauszuarbeiten wurde folgender Zielkatalog entwickelt:

  • Gemeinsames Interesse der Beteiligten ist die Erarbeitung einer Zweckvereinbarung zur Bündelung der Aktivitäten für die wirtschaftliche Sicherung und Weiterentwicklung der Region.
  • Durch die Bündelung der Interessen und ein gemeinsam zu erstellendes Profil soll der regionale Zusammenschluss als erfolgreicher Wirtschaftsstandort zwischen den Ballungszentren deutlicher wahrgenommen werden.
  • Durch die Bündelung der Möglichkeiten soll der regionale Zusammenschluss ein breiteres Angebot für Ansiedlungen von außerhalb aber auch für Umsiedlungen innerhalb der Region bieten.
  • Durch ein Zusammenwirken der Partner sollen Möglichkeiten beispielsweise zur Ausweisung von neuen Gewerbe- und/oder Erweiterungsflächen eröffnet werden, die jeder einzelne Beteiligte für sich nicht erreichen würde.
  • Durch ein breites Angebot und eine gemeinsame Vermarktung sollen interessante Arbeitsplätze in der Region gesichert und vermehrt werden.
  • Eine nach außen kommunizierte, starke Wirtschaftsregion soll die Unternehmen bei ihren Bemühungen um Fachkräfte unterstützen.
  • Über das wirtschaftliche Angebot hinaus soll durch ein gemeinsames Auftreten ein breites Angebot für alle Lebenslagen aufgezeigt und als lebenswertes Umfeld herausgearbeitet werden.
  • Eine Kooperation muss nicht auf den wirtschaftlichen Fokus beschränkt sein.
  • Die Kooperation soll den individuellen Charakter der Beteiligten nicht beeinträchtigen.

Zweckvereinbarung

In fünf Bürgermeisterrunden unter Moderation der Amberger Wirtschaftsförderungsgesellschaft und fachlicher Beteiligung der Kanzlei Rödl & Partner entstand zwischen dem 08.08.2016 und 28.11.2017 eine Zweckvereinbarung zum Zusammenschluss folgender Gemeinden:

  • Stadt Amberg
  • Gemeinde Ebermannsdorf
  • Gemeinde Freudenberg
  • Markt Hahnbach
  • Gemeinde Kümmersbruck
  • Gemeinde Ursensollen

Bereits im Verlauf der ersten Gespräche konnten Hürden abgebaut und die Augenhöhe zwischen der Stadt Amberg und den kleineren Gemeinden hergestellt werden. Das gemeinsame Ziel wirtschaftlichen Erfolges als Daseinsvorsorge jedes einzelnen Partners ließ das teils spürbare „Kirchturmdenken“ weichen.

Am 15.03.2018 erfolgte, nachdem alle beteiligten Partner zwischenzeitlich entsprechend positive Beschlüsse in den kommunalen Gremien herbeigeführt haben, unter der Patenschaft des Staatssekretärs Albert Füracker die offizielle Unterzeichnung der Zweckvereinbarung im kleinen Rathaussaal der Stadt Amberg.

 

 

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