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Neue Skulptur als Hinweis auf das Bürgerspitalstiftungs-Jubiläum

„700 Jahre Bürgerspitalstiftung Amberg“ – unter dieser Überschrift wurde das diesjährige Jubiläum einer der ältesten Stiftungen Deutschlands bereits mehrfach gewürdigt. Eine Tatsache blieb in diesem Zusammenhang bislang jedoch noch unerwähnt: Der umfangreiche Stiftungswald, der sich bis zum heutigen Tage erhalten hat und durch die Stadt Amberg, genauer durch das städtische Forstamt, verwaltet und bewirtschaftet wird.

V.l.n.r.: Carving-Schnitzer Karl-Heinz Stoiber, Pascal Kölbl und Martin Seits vom Forstamt der Stadt Amberg, Bürgermeisterin Brigitte Netta sowie Reiner Busch vom Forstamt der Stadt Amberg und Stadtkämmerer Franz Mertel.

Wer über die Geschichte dieser Liegenschaft mehr erfahren möchte, die durch Schenkungen kontinuierlich erweitert wurde, hat Ende dieser und nächster Woche mehrfach Gelegenheit dazu. Sowohl am kommenden Freitag und Samstag, 8. und 9. September, als auch am Freitag, 15., und Samstag, 16. September, lädt Forstamtsleiter Martin Seits zu einer Informationsfahrt durch den Stiftungswald ein. Mit dem Kleinbus geht es dabei vom Parkplatz am Hockermühlbad mitten hinein in das im Naturpark Hirschwald gelegene Gebiet.

Im Rahmen der Tour, bei der verschiedene Stationen angesteuert werden, können die Teilnehmer Interessantes und Wissenswertes über den Stiftungswald und die Waldbewirtschaftung erfahren. Abfahrt ist an den Freitagen jeweils um 17 Uhr, an den Samstagen um 10 Uhr. Die Exkursionen werden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Amberg durchgeführt und sind daher auch im neuen Programmheft auf Seite 39 enthalten. Sie dauern rund zweieinhalb Stunden.

Die zehn Euro Teilnehmerbeitrag, die dafür erhoben werden, sind direkt bei Fahrtbeginn zu bezahlen. Das Stadtforstamt bittet um Anmeldung unter der E-Mail-Adresse forstamt@amberg.de, nimmt Vormerkungen aber auch telefonisch unter der Rufnummer 09621/320906 oder bei einem persönlichen Besuch im Forstamt auf dem Mariahilfberg entgegen.

Begrüßt werden die Mitfahrenden von einem neuen Denkmal, das derzeit an einer Wegekreuzung im Stiftungswald aufgestellt ist. Die mit der Kettensäge aus einer Baumkrone herausgeschnitzte große Skulptur verweist den Wanderer darauf, dass er sich im Wald der 700 Jahre alten Bürgerspitalstiftung befindet. Es handelt sich dabei um ein Werk des Carving-Schnitzers Karl-Heinz Stoiber, der sich intensiv mit dem Stiftungsthema auseinandergesetzt und viele Stunden in diese Arbeit investiert hat. Dies, erläutert Stoiber, sei ihm deshalb möglich, weil es so gute Menschen gebe wie die Bäuerin aus Steiningloh, „die mir ihren früheren Kuhstall kostenlos zur Verfügung gestellt hat“.

Das Schnitzwerk, das nochmals um ein bis zwei Ruhebänke ergänzt wird und nach den Exkursionen an anderer, stärker frequentierter Stelle seinen endgültigen Standort erhält, soll nach Aussage von Stadtförster Martin Seits auch als Dank an die Bürgerspitalstiftung und die Stadträte der Stadt Amberg verstanden werden – „dafür, dass man uns den Wald anvertraut hat“. Im Gegenzug lege man freilich größten Wert auf eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, der in unserer Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert einnimmt.

Auch Bürgermeisterin Brigitte Netta nahm an der Vorstellung des ihrer Ansicht nach mit viel Liebe zum Detail gestalteten „Rundumkunstwerks“ teil, das von den Anwesenden, unter ihnen auch Stadtkämmerer Franz Mertel, Revierleiter Pascal Kölbl und Reiner Busch vom städtischen Forstamt, so getauft worden war, weil es auf allen seinen Seiten die Besonderheiten des Waldes aufzeigt. Sind es in der farbig gestalteten Frontansicht vor allem die Wappen von Spital und Stadt Amberg sowie der Hinweis auf das Jubiläum „700 Jahre Bürgerspital“, lebt die naturbelassene Rückseite von den in das Holz geschnitzten Wildtieren und zwei „Waldgeistern“. Die Skulptur wurde abschließend mit Wachs eingelassen und ist damit auch in Zukunft vor Wind und Wetter geschützt.

 

 

 wird überprüft von der Initiative-S