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Musik zum Chillen – Stephanie Neigel beim Amberger Sommerfestival

2015 begeisterte sie mit „Les Brünettes“ das Publikum beim Amberger Sommerfestival, nun kehrt Stephanie Neigel, die Nichte von Julia (Jule) Neigel, zurück in die Vilsstadt. Am Donnerstag, 27. Juli, um 20.30 Uhr gastiert sie mit ihrem Quartett im Innenhof der Stadtbibliothek. Im Gepäck hat die sympathische Sängerin Lieder ihres Albums „Capture Time“, eine Mischung aus Jazz, Pop, Soul und Blues, und sie formuliert einen klaren Anspruch an einen gelungenen Auftritt: „Es geht mir am Ende immer darum, dass alle einen berührenden, erfrischenden Abend hatten und inspiriert nach Hause gehen.“

So singt, scattet, lacht und tanzt sie ihr Publikum in Begeisterung und macht es bei jedem Konzert zum Teil ihres Arrangements. Neigel überzeugt ihr Publikum auf ungezwungene Art mit eigenen und authentischen Songs, die sie mit vollem Herzen singt - fernab von inhaltsleeren Plattitüden - mit lockeren Moderationen, und dabei ist sie vor allem eines: natürlich, lustig und verdammt ehrlich. Mainstream ist Stephanie Neigels Stimme ziemlich egal. Ihre Klangfarbe ist nicht die typische Singer-Songwriter-Stimme der Gegenwart und auch nicht die reine ausgebildete Jazzstimme. Eher überraschend vielfältig: expressiv ohne zu brüllen, erdig ohne schwarz zu sein, warm ohne weinerlich zu werden, stark ohne Nuancen einzubüßen.

Die gebürtige Wormserin erforscht bereits von Kindesohren an die Höhen und Tiefen des Musik-Universums, experimentiert autodidaktisch am Klavier und präsentiert schon als 14-Jährige erste eigene Kompositionen. Der Wunsch, Sängerin und Songschreiberin zu sein, verwandelt sich spätestens mit ihrem Studium für Jazzgesang in den Anfang einer professionellen Karriere. Perfektionieren konnte Neigel ihr Handwerk bei namhaften Musikern wie Jeff Cascaro, Michael Schiefel, Ann Malcolm, Sheila Jordan, Esperanza Spalding, Judy Niemack, Anette von Eichel und den New York Voices. Sie arbeitete bereits mit Musikgrößen wie Al Jarreau, Tanita Tikaram oder der HR-Bigband, sang Studio-Konzerte für den SWR, SR und den HR.

Mit ihrem neuen Album „Capture Time“ präsentiert sie eigens komponierte – teilweise von Featuring-Gästen wie Edo Zanki, Thomas Siffling und Michael „Kosho“ Koschorreck begleitete – Momentaufnahmen ihres Lebens in den verschiedensten Stücken. Alles „handmade“, versteht sich. So kommt der gleichnamige Song mit sanften Country-Beats und warmer Gitarre eher sehnsüchtig daher während das Stück „Go out“ an den Soul der 70er Jahre erinnert. In „Spring“ begrüßt Neigel den Einzug des Frühlings mit Verve, verteufelt schlafraubende Zweifel in „Dance with the devil“ und rührt im zerbrechlichen „Little Hours“ ihre Zuhörer an. „Nothing left to say“, stimmt man ihr zu während sie das Ende einer Liebe anstimmt, doch auch dieser Song ist alles andere als das Ende vom Lied – denn das Album „Capture Time“ ist ein Kraftwerk, das mit der Energie einer Power-Stimme betrieben wird.

Karten für das Konzert sind bei der Tourist Information am Hallplatz 2, Telefon 09621/10233, per Mail an tourismus(at)amberg.de oder im Internet auf www.eventim.de erhältlich. Die Einzelkarten kosten im Vorverkauf 19 Euro, ermäßigt 15 Euro, sowie 21 Euro, ermäßigt 17 Euro an der Abendkasse.

 

 

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