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Kornelia Schmid mit Bayerischer Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege ausgezeichnet

In einem Festakt in der element-e Halle des Energieparks Hirschaid erhielten am Montag neun Persönlichkeiten aus dem Freistaat die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege ausgehändigt. Unter den diesjährigen von Gesundheitsministerin Melanie Huml Ausgezeichneten ist Kornelia Schmid, die 1. Vorsitzende des „Pflegende Angehörige e.V.“ aus Amberg.Die höchste Auszeichnung des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege wird jährlich an Personen verliehen, die sich ehrenamtlich im Gesundheits- und Pflegebereich besondere Verdienste um Bayern und seine Bürgerinnen und Bür­ger erworben haben.

Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege (Bildmitte), überreichte die hohe Auszeichnung an Kornelia Schmid. Mit zum Festakt ins oberfränkische Hirschaid gekommen waren (von links) Martin Seibert als Vertreter des AWO-Landesvorstands, für die Stadt Amberg 2. Bürgermeister und Bezirksrat Martin J. Preuß sowie Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl.

Die Ministerin würdigte in ihrer Lau­datio nicht nur die besondere Fürsorge für die eigene Familie, sondern auch ihr herausragendes Engagement für pflegende Angehörige. Seit 1994 pflege Schmid „mit sehr viel Liebe und Aufopferung“ ihren an Multipler Sklerose erkrankten Ehemann Erich; außerdem habe sie sich zusammen mit ihrer Mutter von 2009 bis zu dessen Tod im Jahr 2012 um die Pflege ihres schwerstkranken Vaters gekümmert. Aus eigener Betroffenheit wisse sie nur zu gut, mit welchen Problemen pflegende Angehörige zu kämpfen hätten.

Aus diesem Erfahrungsschatz schöpfend habe die Gailoherin 2013 die inzwischen auf 6.500 Mitglieder angewachsene Facebook-Gruppe „Pflegende Angehörige“ ins Leben gerufen, in der sie sich mit Empathie und Einfühlungsvermögen mit den Betroffenen austausche, ihnen Mut mache und wertvolle Hilfestellungen gebe. Im vergangenen Jahr folgte die Gründung des Vereins „Pflegende Angehörige e.V.“, der sich für eine bessere Wahrnehmung und Unterstützung pflegender Angehöriger einsetzt. „Mit uns, nicht über uns reden“ laute dessen an Politik und Gesellschaft gerichtete Forderung. Ehrenamtliches Engagement habe die 1. Vorsitzende auch an anderer Stelle, zum Beispiel beim Elterntelefon, einem Notruf- und Beratungsdienst des Deutschen Kinderschutzbundes Amberg-Sulzbach, im Sozialpsychiatrischen Zentrum Amberg, als örtliche Spielplatzpatin oder Mitarbeiterin der Telefonseelsorge Weiden bewiesen.

Huml wörtlich: „Kornelia Schmid ist eine bewundernswerte Frau. Sie hat nicht nur einen außergewöhnlichen Familiensinn sondern setzt sich mit Mut und Tatkraft für ihre Mitmenschen ein.“ Die Ministerin dankte für diesen „vorbildlichen Einsatz“ und überreichte der Ambergerin die Bayerische Staatsme­daille für Verdienste um Gesundheit und Pflege. Schmid’s Antwort auf die von Moderatorin (SAT 1 Bayern) Eva Grünbauer abschließend gestellte Frage nach ihrer Kraftquelle: „Meine Familie, mein Glaube und meine vielen Mitstreiter!“ In Vertretung von Oberbürgermeister Michael Cerny gratulierte Bürgermeister Martin J. Preuß mit einem kleinen Präsent: „Amberg ist auf eine Mitbürgerin wie dich stolz!“

 

 

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