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Gesundheitsforum startet am 7. Februar

Mit Gesundheitsthemen im Gespräch zu bleiben – diese Intention steht hinter dem Gesundheitsforum, das die Volkshochschule Amberg alljährlich in Zusammenarbeit mit dem Klinikum St. Marien im Großen Saal des Rathauses veranstaltet. Dabei steht an drei aufeinanderfolgenden Dienstagabenden um 19.30 Uhr jeweils ein zentrales Thema im Mittelpunkt der Betrachtungen. Als Referenten und Ansprechpartner für Rückfragen geben sich führende Mediziner des Klinikums ein Stelldichein – und das bei freiem Eintritt für Jedermann.

Der Auftakt findet in diesem Jahr am Dienstag, 7. Februar, um 19.30 Uhr statt und wird von Dr. Georg Brugger, dem Leitenden Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum, und dem Facharzt für Kinderchirurgie, Oberarzt Alexander Worm, bestritten. Die beiden Mediziner werden unter der Überschrift „OP durchs Schlüsselloch – Leistenbruchoperation bei Kindern und Erwachsenen“ zu diesem wichtigen Thema Stellung nehmen.

Ein Leistenbruch entsteht durch eine angeborene Schwachstelle im Leistengewebe, die sich mit der Zeit vergrößert und für Betroffene sehr schmerzhaft sein kann. Mehr als 200.000 dieser Brüche werden jedes Jahr in deutschen Kliniken operiert. Die gute Nachricht ist, dass diese Operationen mittlerweile minimalinvasiv, also mit sehr kleinen Schnitten, durchgeführt werden können. Diese sogenannte Schlüsselloch-Chirurgie ist die schonende Alternative zur offenen Operation, weil durch sie fast kein Gewebe verletzt wird und keine Nerven durchtrennt werden müssen.

„Rundumversorgung bei Gefäßerkrankungen – Das Gefäßzentrum stellt sich vor“ heißt es eine Woche später am Dienstag, 14. Februar. An diesem Abend wird Oberarzt Saman Djamil, Leiter des Gefäßzentrums am Klinikum St. Marien Amberg, seine Zuhörerinnen und Zuhörer umfassend über die Einrichtung informieren. Dabei macht er deutlich, dass hier bei der Behandlung nicht eine einzelne Therapiemethode zur Anwendung kommt, sondern stets eine enge, fachübergreifende Zusammenarbeit aller Fachrichtungen stattfindet.

In regelmäßigen Konferenzen planen die Experten jeden Behandlungsschritt gemeinsam und stimmen ihn individuell auf den einzelnen Patienten ab, denn nur so können alle notwendigen Behandlungsmethoden je nach Stadium der Erkrankung zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden. Außerdem erklärt der Oberarzt, welche Vorteile diese Vorgehensweise für die Patienten mit sich bringt und wie sie von einer maßgeschneiderten Therapie profitieren können.

Am letzten Veranstaltungstag berichtet Prof. Dr. Volkher Engelbrecht, Chefarzt des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie am Klinikum St. Marien, unter dem Titel „Vom Nierenstein bis zum Prostatakarzinom“ über die radiologische Bildgebung in der Urologie. Diese hat sich in den letzten zwanzig Jahren entscheidend weiterentwickelt und zur Verbesserung der Diagnose und Behandlung zahlreicher Erkrankungen beigetragen. In der Urologie spielt die Technik der bildgebenden Verfahren unter anderem bei Nierensteinen eine wichtige Rolle.

Aber auch bei der Erkennung, Ausbreitungsdiagnostik und Therapieplanung von Tumoren leistet die hochaufgelöste Kernspintomographie (MRT) wertvolle Unterstützung bei der Beurteilung und weiteren Diagnostik. Prof. Dr. Engelbrecht informiert die Anwesenden ausführlich über diese Untersuchungsmethoden und wird sich anschließend ihren Fragen stellen. Denn wie immer ist auch in diesem Jahr die abschließende Fragerunde ein wichtiger Teil sämtlicher Veranstaltungsabende. Den Zuhörerinnen und Zuhörern eröffnet sich damit die Gelegenheit, sich mit ihren Problemen und Fragen direkt an die Ärzte zu wenden.

 

 

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