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Ein außergewöhnliches Programm mit dem Signum Quartett und Nils Mönkemeyer

Wenn ein außergewöhnliches Streichquartett gemeinsam mit einem außergewöhnlichen Bratschisten ein Konzert gibt, ist auch das Programm ein außergewöhnliches: Am Samstag, 24. Februar, um 19.30 Uhr gastieren das Signum Quartett und Nils Mönkemeyer (Viola) mit Werken von Franz Schubert, John Dowland und Peter Louis van Dijk im Stadttheater Amberg.

Signum Quartett © Irene Zandel

Nils Mönkemeyer © Irene Zandel

Den Beginn macht die Ouverture in c-Moll D 8 von Franz Schubert, gefolgt von drei Schubert-Lied-Bearbeitungen von Xandi van Dijk, selbst Bratschist und Sohn des Komponisten Peter Louis van Dijk. Dessen Werk „iinyembezi“ für Streichquartett beginnt mit vier absteigenden Sekunden, die das Fließen von Tränen beschreiben, und ist inspiriert von John Dowlands „Flow my Tears“. Von John Dowland selbst steht die fünfstimmige Originalfassung von „Lachrimae antiquae“ aus „Lachrimae or Seaven Teares“ auf dem Programm. Den Abschluss bildet das Quintett G-Dur op. 111 von Johannes Brahms, das Züge eines kompositorischen Schlusswortes trägt und mit seiner melodischen Vielfalt und kontrastreichen Komposition an das musikalische Schaffen eines ganzen Jahrhunderts erinnert.

Das Signum Quartett hat sich durch seine mitreißend lebendigen Interpretationen als eines der interessantesten Ensembles seiner Generation etabliert. Intensive Studien mit dem Alban Berg Quartett, dem Artemis Quartett und dem Melos Quartett, sowie die Zusammenarbeit mit György Kurtág, Walter Levin, Alfred Brendel, Leon Fleisher und Jörg Widmann prägten die künstlerische Entwicklung des preisgekrönten Quartetts, das regelmäßig auf den großen internationalen Podien und Festivals zu erleben ist. Rundfunkanstalten im In- und Ausland übertragen regelmäßig Konzerte des Ensembles. In Zusammenarbeit mit dem Label Capriccio entstand eine Reihe vielbeachteter CDs. Bei Sony erschien zudem eine Aufnahme mit Ungarischen Tänzen von Brahms in einer Fassung für Streichquintett mit Nils Mönkemeyer.

Musik bedeutet für das Signum Quartett vor allem eins: Kommunikation. Sowohl im Konzert, als auch in Schulen, Workshops und Meisterkursen geht es darum, etwas durch die Musik zu vermitteln. 2015 hat das Signum Quartett das einzigartige Projekt #quartweet ins Leben gerufen: Twitter-Nutzer sind dazu aufgerufen, ein Miniaturquartett von maximal 140 Noten zu komponieren und dem Ensemble zu twittern. Vom musikbegeisterten Grundschüler bis hin zu arrivierten Komponisten haben sich weltweit bereits zahlreiche Twitter-User beteiligt. Ihre #quartweets sind nun auch „offline“ in den Konzerten des Signum Quartetts zu hören.

Künstlerische Brillanz und innovative Programmgestaltung sind das Markenzeichen, mit dem Nils Mönkemeyer sich als einer der international erfolgreichsten Bratschisten profiliert und der Bratsche zu enormer Aufmerksamkeit verholfen hat. Als Exklusiv-Künstler bei Sony Classical brachte er in den letzten Jahren zahlreiche CDs heraus, die alle von der Presse hoch gelobt und mit Preisen ausgezeichnet wurden. In seinen Programmen spannt Mönkemeyer den Bogen von Entdeckungen und Ersteinspielungen originärer Bratschenliteratur des 18. Jahrhunderts bis hin zur Moderne und zu Eigenbearbeitungen.

Mit seinen kammermusikalischen Projekten – zu denen u.a. das Trio mit Sabine Meyer und William Youn, das Julia Fischer Quartett und sein Duo mit William Youn gehört – ist er zu Gast auf internationalen Podien wie der Londoner Wigmore Hall, der National Concerthall Taipeh, der Liszt Hall Budapest, der Tonhalle Zürich, der Philharmonie Luxemburg, dem Amsterdamer Muziekgebouw, dem Gewandhaus Leipzig, dem Münchner Prinzregententheater sowie bei zahlreichen Festivals.

Seit 2011 ist Mönkemeyer Professor an der Hochschule für Musik und Theater München, an der er selbst bei Hariolf Schlichtig studiert hatte. Vorherige Stationen waren eine zweijährige Professur an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und eine Assistenzprofessur an der Escuela Superior Musica Reina Sofia Madrid.

Karten sind zum Preis zwischen 25,00 € und 3,00 € in der Tourist-Information Amberg (Hallplatz 2), Tel. 09621/10 1 233, per Mail unter tourismus@amberg.de, im Internet unter www.ticketonline.de und an der Abendkasse erhältlich.

 

 

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