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Die Stadt Amberg sucht einen Träger für das Bundesprogramm „Kita-Einstieg“

Im Mai 2017 hat der Stadtrat der Stadt Amberg die Beteiligung am Bundesprogramm „Kita-Einstieg“ beschlossen. Eine Interessensbekundung wurde bereits eingereicht, nun soll die Bewerbung mit einem passenden Konzept erfolgen. Aus diesem Grund ist das Jugendamt der Stadt Amberg derzeit auf der Suche nach einem Träger, der dieses Angebot umsetzt. Dieser kann mit einer Förderung von jährlich bis zu 150.000 Euro rechnen, die zu 90 Prozent aus Bundesmitteln refinanziert werden.

Bewerbungen für diese Maßnahme sind bis Mitte August möglich. Als Ansprechpartnerin steht Interessenten die Fachaufsicht und Fachberatung Kindertagesbetreuung im Stadtjugendamt Nina Horn zur Verfügung, die von Montag bis Mittwoch unter Telefon 09621/10271 oder aber unter der E-Mail-Adresse nina.horn@amberg.de erreichbar ist. Bei ihr sind auf Anfrage die Bewerbungsunterlagen erhältlich.

Das Programm „Kita-Einstieg“ sieht vor, ein Brückenangebot im frühkindlichen Bereich zu etablieren, das den Einstieg in die Regelbetreuung erleichtert. Zielgruppe sind vor allem Kinder mit Fluchterfahrung, Asylbewerberkinder und Kinder mit anderen Zugangshürden zur Regelbetreuung. Der frühe Einstieg in die Regelbetreuung einer Kindertageseinrichtung oder Tagespflege wiederum ist ein wichtiger Baustein für schnelle Integration, da ein früher Spracherwerb und das Erlernen hiesiger kultureller Kompetenzen den Weg in die Zukunft, in Schule und Beruf, maßgeblich beeinflussen.

Zudem sind Kinder oft der Schlüssel, der auch den Eltern die Integration erleichtert. Geplant ist darum, den Familien in ihrem sozialen Nahraum ein niedrigschwelliges Angebot zu machen, das im Sinne einer „mobilen Kita“ funktioniert. In der Einrichtung soll den Eltern einerseits die Möglichkeit gegeben werden, die Kindertagesbetreuung kennenzulernen und sich über die verschiedenen Angebote beraten zu lassen.

Andererseits sollen sie die Kindertagesbetreuung aber auch einfach in Anspruch nehmen dürfen, ohne dass Zugangsvoraussetzungen bestehen oder die Teilnahme verpflichtend ist. Auf diese Weise können die Kinder erste Erfahrungen in der Kindertagesbetreuung sammeln, erste Sprachkompetenzen erwerben sowie kulturellen und sozialen Austausch erleben.

 

 

 wird überprüft von der Initiative-S