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10. Amberger Kulturpreis an Wilhelm Koch verliehen

Der Kulturpreis der Stadt Amberg 2017 wurde am Freitag, 31. März 2017, an Wilhelm Koch verliehen. Im Beisein zahlreicher geladener Gäste überreichten Oberbürgermeister Michael Cerny und Ministerialdirigent Toni Schmid vom Bayerisches Staatsministerium für Bildung, Kultus, Wissenschaft und Kunst München dem Amberger Künstler die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung.

Der hochgeschätzte und umtriebige Gründer des Luftmuseums hat Amberg überregional zum Luftkunstort gemacht. Mit seiner ureigenen Oberpfälzer Hartnäckigkeit hat er es über seine eigenen pneumatischen Objekte und Skulpturen, sein „Gummeum“ in Amberg und Kallmünz und die Gründung des Luftmuseums geschafft, Amberg zu einem Luftkunstort zu entwickeln.

Wilhelm Kochs künstlerische Passion war und ist die Luftbildhauerei. Schon während seines Studiums in Würzburg, München und Frankfurt hat der 1960 in Etsdorf geborene Künstler und Kommunikationsdesigner damit begonnen, pneumatische Skulpturen aus Gummischläuchen zu entwickeln. Inzwischen genießt er bayernweit und darüber hinaus hohes Ansehen. Dabei repräsentiert er Amberg stets als innovativen und modernen Kulturort. 2003 konnte Wilhelm Koch den Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz und 2008 den Kulturpreis Bayern von EON entgegennehmen.

Zu den früheren Preisträgern des Amberger Kulturpreises gehören unter anderem die Bildenden Künstler Prof. Günter Dollhopf, Wilhelm Manfred Raumberger und Michael Mathias Prechtl, der Komponist und Musiker H. E. Erwin Walther sowie der Schriftsteller Eckhard Henscheid und das "Theaterurgestein" Winfried Steinl.

 

 

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