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15. Wohltätigkeitskonzert des Siemens-Orchesters München und dem Pianisten Henri Bonamy

Werke von Robert Schumann und Johannes Brahms stehen diesmal auf dem Programm, wenn das Siemens-Orchester München am Samstag, 10. März, um 19.30 Uhr zu seinem Wohltätigkeitskonzert in das Stadttheater einlädt. Zum 15. Mal gastiert das Ensemble in Amberg, um Musikfreunden ein außergewöhnliches Konzerterlebnis zu bieten und mit dem Erlös eine Amberger Einrichtung zu unterstützen.

Letztere wird in diesem Jahr die Tafel sein, die sich 2005 in Amberg gegründet hat und sich ausschließlich über Spenden finanziert. Ihr Vorsitzender Bernhard Saurenbach nahm daher zusammen mit Oberbürgermeister Michael Cerny, Kulturreferent Wolfgang Dersch, Kulturamtsleiter Thomas Boss und Kulturfachkraft Marina Auer an der Pressekonferenz im Hause Siemens teil. Das Unternehmen wurde unter anderem von Günter Jakesch, dem Sprecher der Betriebsleitung von Siemens Amberg, Personalleiterin und Betriebsleitungsmitglied Ramona Grosser sowie Manfred Schormüller, dem Leiter der Werksinfrastruktur am Standort Amberg, repräsentiert.

Gemeinsam informierten sie über die inzwischen 17-jährige Konzertgeschichte, in deren Rahmen bereits eine hohe Spendensumme – in den letzten vier Jahren waren es 7.000 Euro pro Konzert – zusammengekommen ist. Dies auch dank einer ausgezeichneten Besucherentwicklung, die dem Stadttheater Amberg alljährlich ein nahezu volles Haus beschert. Interessenten wird deshalb geraten, sich schnell um Konzertkarten zu kümmern, da die meisten Plätze innerhalb kürzester Zeit vergriffen sind.

Als Programm für ihren diesjährigen Auftritt hat sich das Siemens-Orchester München, kurz SOM, unter ihrem Leiter Markus Elsner zwei große sinfonische Werke ausgesucht. Den Auftakt macht das Konzert für Klavier und Orchester in a-Moll, Opus 54, von Robert Schumann, bei dem der Pianist Henri Bonamy den Solopart übernehmen wird. Nach der Pause wartet die Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, Opus 73, von Johannes Brahms auf die Zuhörerinnen und Zuhörer.

Das Siemens-Orchester München wurde 1983 von Mitarbeitern der Siemens AG gegründet und trat am 24. Mai des folgenden Jahres zum ersten Mal auf. Das reine Laienensemble setzt sich heute aus rund 75 festen Mitgliedern zusammen, trifft sich einmal pro Woche zu den Proben und bereitet sich an zusätzlichen Probenwochenenden auf seine Auftritte vor. Dabei steht neben dem Konzert in Amberg alljährlich im Frühjahr auch das Gastspiel im Herkulessaal der Münchner Residenz auf dem Programm, zu dem regelmäßig mehr als 1.000 Besucher kommen. Außerdem werden immer wieder kleinere Konzertreisen unternommen.

SOM-Dirigent Markus Elsner ist gebürtiger Münchner und leitet das Siemens-Orchester seit fast elf Jahren. Er studierte Klarinette bei Hubert Hilser und Dirigieren bei Ulrich Weder und unternahm weiterführende Studien bei Edwin Scholz sowie Jorma Panula. Elsner arbeitete als musikalischer Assistent und Korrepetitor unter anderem bei den Tiroler Festspielen und am Oberbayerischen Städtetheater. Der Dirigent kann außerdem auf zahlreiche Engagements und Gastspiele verweisen. Seit 2006 leitet er das Ensemble Zeitsprung aus München. Für seine Arbeit wurde Markus Elsner vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2009.

Der Solist des diesjährigen Konzerts Henri Bonamy bekam seine europäische Identität in die Wiege gelegt. Als Sohn einer rumänischen Geigerin und eines französischen Diplomaten in Hannover geboren, begann er im Alter von sechs Jahren seine Klavierausbildung in Paris. Es folgte die Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid, bevor der 5-sprachige Pianist zur Münchner Hochschule für Musik wechselte. Bonamy verbindet brillante Technik mit Einfühlsamkeit und Präzision. Kein Wunder, dass ihn nationale und internationale Jurys mit Preisen auszeichneten. Sein Orchesterdebüt gab Bonamy 2003 mit den Hamburger Symphonikern. Außerdem begleitet er seit Jahren die Stargeigerin Julia Fischer bei Kammerkonzerten. Als Solist gastiert er weltweit, unter anderem in Hongkong, Los Angeles, Paris, Seoul und London. Sein Repertoire umfasst alle Stilepochen der deutschen, französischen und russischen Klavierliteratur bis hin zur zeitgenössischen Musik.

Der Eintrittspreis für das diesjährige Siemens-Wohltätigkeitskonzert beträgt unverändert 17 Euro auf allen Plätzen. Der Ticketvorverkauf beginnt am Donnerstag, 25. Januar, um 9 Uhr in der Tourist-Info Amberg am Hallplatz 2, Telefon 09621/101233. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung können unter www.amberg.de oder www.stadttheater-amberg.de abgerufen werden.

 

 

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