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Stadtmarketing legt Ergebnisse der Markenentwicklungs-Veranstaltung vor

Was ist Amberg? Was macht Amberg aus? Was macht unsere Stadt so besonders? – Diese Fragen hatte der Stadtmarketingverein bei einer Veranstaltung Anfang November gestellt. Dem Aufruf, sich unter dem Motto „Was ist Amberg? – Markenentwicklung mit dem Stadtmarketingverein“ an der Diskussion zu beteiligen, waren 162 Personen aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben gefolgt. Nun kann das Stadtmarketing erste Antworten präsentieren.

Die Abendveranstaltung im Cineplex begann mit Impulsreferaten von Staatssekretär Albert Füracker und Prof. Dr. Joachim Vossen vom Institut für Stadt- und Regionalmanagement (isr) München. Beide betonten die große Bedeutung einer starken Marke für die Stadt Amberg. Im Anschluss daran wurden die Gäste gebeten, sich selbst Gedanken zu machen und die Frage zu beantworten, welche Themen Amberg dominieren und definieren. Dabei galt es, eine Pyramide aus fünf Bausteinen mit Begriffen zu füllen, die für die Stadt stehen, und diese in eine logische und sinnvolle Reihenfolge zu bringen.

Die beschrifteten Bausteine wurden im Anschluss anonym in einer großen Losbox gesammelt und im Nachgang der Veranstaltung ausgewertet. Nun können die ersten Ergebnisse in Form einer Markenpyramide vorgelegt werden. Die Basis der Pyramide bildet das Thema „historische Altstadt“. Dabei fielen im Rahmen der Markenveranstaltung Begriffe wie Altstadt, Historie, Geschichte, aber auch Marktplatz, Stadtmauer und Stadtbrille. Auch das „Amberger Ei“ wurde mehrmals genannt. Die zweite Stufe der Pyramide belegt das Thema „Bildung“, wobei die zahlreichen Schulen ebenso angeführt wurden wie die Hochschule OTH Amberg-Weiden.

Darauf aufbauend steht eine „Innovative Wirtschaft“ für Amberg. Dieses Thema ist sehr vielfältig zu betrachten und umfasst Bereiche wie Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Mehrmals genannt wurden in diesem Zusammenhang auch Schlagworte wie Fortschritt und Zukunftsorientierung. Auf der vierten Stufe der Markenpyramide wurde das Thema „Kunst & Kultur“ platziert, welches auch die Bereiche Veranstaltungen und Feste sowie das Schlagwort Kreativität umfasst. Die Spitze der Pyramide und sozusagen die Spitze des Eisbergs bildet nach mehrheitlicher Meinung der Anwesenden das Thema „Luftkunst“. Dabei fielen Begriffe, wie Luftmuseum, Luftnacht oder Luftkunstort.

Diese Ergebnisse sind freilich nicht als Abschluss, sondern vielmehr als Auftakt des Markenentwicklungsprozesses zu sehen. Im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) der Stadt Amberg wird das Thema ab Januar 2018 bei sogenannten „Positionierungsworkshops“ unter der Leitung von Prof. Dr. Vossen intensiv behandelt. Auch auf der Grundlage der Ergebnisse von „Was ist Amberg?“ wird dabei die Marke der Stadt gebildet und genau definiert.

Daneben wird aber auch der Stadtmarketingverein aktiv, mit dem klaren Ziel, die nun gefundenen Themen der Markenpyramide zu bearbeiten. Dies soll in erster Linie in Form von Aktionskreisen passieren. Ab 2018 lädt der Verein Interessierte dazu ein, sich auszutauschen und gemeinsam Ideen und Projekte zu entwickeln sowie umzusetzen. Ziel ist es, die Markenpyramide mit Leben zu füllen, damit die einzelnen Punkte noch positiver und präsenter wahrgenommen werden und Amberg langfristig noch attraktiver werden kann.

„Die Steigerung der Attraktivität Ambergs ist ein Ziel des Stadtmarketingvereins, das wir mithilfe vieler Akteure und effektiver Maßnahmen noch besser erreichen wollen,“ betont Thomas Eichenseher, der Vorsitzende des Vereins. Die Aktionskreise sind seiner Meinung nach dabei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

 

 

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