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Antrittsbesuch von Arbeitsagentur-Leiter Markus Nitsch bei OB Michael Cerny

Viele Themen besprachen der neue Leiter der Arbeitsagentur Schwandorf Markus Nitsch und Oberbürgermeister Michael Cerny im Amberger Rathaus. Sie stellten fest: Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Amberg ist erfreulich. Stand vor einigen Jahren noch eine Sechs vor dem Komma, so liegt aktuell die Quote bei 4,6 Prozent. Dies sei der beste Beweis, dass sich die Rahmenbedingungen deutliche verbessert haben. Statt Stellenmangel herrsche jetzt aber Fachkräftemangel. 

Antrittsbesuch: Markus Nitsch, der neue Leiter der Arbeitsagentur Schwandorf , bei Oberbürgermeister Michael Cerny (links).

Die starke deutsche Wirtschaft zieht ihre Fachkräfte daher aus dem Ausland an. Kooperationen, beispielsweise mit Griechenland, seien daher angedacht. Hier könnte die Stadtpartnerschaft mit Trikala für die Wirtschaftsregion Amberg eine Rolle spielen. Voraussetzung und Schlüssel zum Erfolg sei ein Deutschkurs im jeweiligen Heimatland, dem dann eine fachspezifische Sprachausbildung in Deutschland folgen könnte.

Ein besonderes Augenmerk sollte auf junge Leute aus schwierigen Familienverhältnissen gelegt werde. OB Michael Cerny und Markus Nitsch stimmen überein, dass in diesen Fällen oftmals die „Hierarchie“ durchbrochen werden müsse. Die Jugendlichen dürften nicht annehmen, dass Arbeitslosigkeit der Normalfall sei und somit sie den arbeitslosen Eltern nachfolgen müssten.

Vereinzelt bestünde zudem die Gefahr, dass Jugendliche „zwischen“ den Behörden verloren gingen. Eine Zusammenarbeit der städtischen Jugendhilfe und der Arbeitsagentur in einer gemeinsamen Anlaufstelle sei eine Verbesserungsmöglichkeit, die als Idee zwischen OB Cerny und Markus Nitsch diskutiert wurde. Weitere Themen beim Antrittsbesuch waren die Digitalisierung mit der E-Akte und die Mammutaufgabe, Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

 

 

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